Stress Press International


 

Jeder Motorradfahrer ist ein potentieller Stresser

Im letzten SPI, Seite VII, hat Jürgen aus LA seine Meinung zum Thema Abowerbung (...nur wer mir sympathisch erscheint wird SPI mäßig angelabert) dargestellt. Auch findet er, daß man SPI eben nur dann herausbringen könnte (...2-3 mal im Jahr) wenn genügend Artikel vorhanden sind - also besser Qualität als Quantität. Ich finde darüber muß man Diskutieren.

Um es gleich Vorweg zu sagen: Ich bin da ganz anderer Meinung.

Ich frage mal alle Leser, warum liest Du Stress Press? Schreibt es in ein oder zwei Sätzen (wenn's geht) auf eine Postkarte. Was dabei herauskommt weis ich nicht, doch eines ist sicher, es hat was mit Gefühl zu tun.

Auf den Treffen sieht man immer die gleichen Gesichter (soll keine Wertung sein). Aber es gibt auch Leser die gar nicht auf Treffen fahren und trotzdem haben Sie das Heft irgendwo liegen sehen - oder wurde ihnen hingelegt - und haben sich begeistern lassen. Ich will damit sagen, es gibt nicht nur den "typischen Stresser".

Ob jemand Stresser im Grunde seines Herzens ist kann man niemandem ansehen. Also frage ich JEDEN Motorradfahrer mit dem ich ins Gespräch komme, KENNST DU STRESS PRESS. Einen Erfolg habe ich immer. Nach dem folgenden Gespräch kennt er die SPI, ob er sie jetzt abonniert oder nicht. Und genau daß ist auch notwendig damit es die SPI als Heft in den nächsten 20 Jahren immer noch gibt. Immerhin werden von jeder Ausgabe etwa 200 Hefte mehr verkauft als es Abonnenten gibt.

Das Motorrad-Lebensgefühl das wir meinen wenn wir Stresser sagen wird es immer geben. Also sympathisch oder nicht, wenn ich einem XYZ-Fahrer in weiser Protektorenkombi etwas von "meiner" SPI erzähle, hab ich auf jeden Fall meinen Spaß und vielleicht, ja vielleicht wird auch mal seine Kombi schwarz und schmierig...

Natürlich wäre es schön wenn alle SPI-Leser Beiträge fürs Heft schreiben würden. Doch wie die letzten 20 Jahre SPI-Hefte gezeigt haben ist dies nicht unbedingt notwendig.

Für völlig abwegig halte ich es die SPI unter dem Aspekt der QUALTÄT nur drei oder gar nur zweimal im Jahr erscheinen zu lassen. Sobald dies geschieht, wird es eine Gruppe geben die über Kuhalität und Niewo entscheidet. Es wäre das Ende für Stress Press. SPI lebt schließlich von der Summe der Leser/Schreiber-Meinungen/Ansichten/Erlebnissen und nicht vom Gutdünken sogenannter Redakteure.

Propeller Bernhard


Letzte Aktualisierung: 01.03.1996

Propeller Bernhard