Bayer bei Gentechnik
ertappt
Unkontrollierte
Mutationen?
An einem regnerischen Märztag entdeckte der SPAD einen arbeitslosen Bayern (allerdings: Vorfahren aus Polen!), der sich im Labor-Overall an einem Lebewesen namens Erich zu schaffen machte.
Der Penzberger (Deckname: RoPo) glaubte sich unbeobachtet und demontierte den Scheinwerfer-Einsatz seines MZ-Gespanns "Erich". In dem informellen Mitarbeiter des SPAD keimte ein Verdacht: Besaß der Observierte Kenntnisse über Genmanipulationen? Wie sonst hätte er den noch vor kurzem halbtoten Erich wieder zum Leben erwecken können? Zumal Erich noch jetzt aussah, als sei er einem fünfjährigen Bewitterungsversuch auf den Lofoten ausgesetzt gewesen.
Der Verdacht erhärtete sich zur schrecklichen Gewißheit: Hier war ein moderner Dr. Frankenstein zugange. Vorsichtig entfernte nämlich RoPo die Scheinwerferbirne, hielt sie in die Höhe, begann wie Rumpelstilz zu tanzen und rief: "Hallo, Gen!"
Archiviert von Hans aus Großsachsen