Leitartikel

Es ist ja schon lange Tradition in SPI, die Seitenzahlen nicht wie üblich zu gestalten, sondern auch von der Standartzählweise abzuweichen (dadurch verzögert sich natürlich die EDVisierte Aufstellung des Gesanmtinhaltsverzeichnisses!). Gründe: SPI ist außergewöhnlich, wieso also gewöhnliche Paginierung? Ein Blick auf Seite 3 SPI 86 zeigt es deutlich: Europa im Wandel. Eine Börsenachterbahn, nur mit SPI geht es bergauf. So sieht es zumindest ein neutraler Schweizer Stresser.
Bei uns in Deutschland dagegen ist die Unsicherheit groß, was aus der DM im europäischen Konzert wird. Schon bei den Überweisungsformularen muß man sich entscheiden, ob DM oder EURO eingesetzt werden soll. Auch kann man sich bei Banken den Kontostand mit EURO ausdrucken lassen. Bei dieser monetären Achterbahn wird eines klar: SPI ist harte Valuta. Ohne Zweifel. Und wer zeichnet für deren "Bonität"?

Alle die, die für SPI aktiv sind: Abonnenten, Trittbrettleser, Autoren, und last but not least die Redaktionen. Ein Konzert, lebendig, kraftvoll, farbig, frech, frivol, ernsthaft und engagiert. Diese Reihe ließe sich locker fortsetzen.

Das Layout-Team hat sich darüber hinaus noch andere Gedanken gemacht. Jedes Heft soll auch, wenn möglich. Lebenshilfe sein in diesen stürmischen Zeiten vor der Jahrtausendwende. Die verwirrende Vielfalt an Motorradmodellen, ständige Modellwechsel bei den Herstellern, werdende und vergehende Motorradzeitungen. Da findet man bei uns noch fahrendes Urgestein beschrieben und besprochen und gefahren. Wie MZ vor 1989, BMW vor 1987. Harley Davidson vor 1954, Guzzi vor 1992. Laverdas nicht aus Schweinfurt. Dnepr unverändert seit 1941, Honda four, die restlichen Japaner schenke ich mir. Ein Geschenk dieses Layoutteams sind nun die aktuellen Seitenzahlen von 1-96 umgerechnet in EURO. Das alte Daniel Düsentrieb Wort "dem Ingenieur ist nichts zu schweur", wir scheuten keine Mühen. Viel Spaß beim Lesen. Es grüßt das Layoutteam Süd: