STRESS PRESS INTERNATIONAL
Nr.1 "Die Urausgabe"
Wie wir zum Motorradfahren kamen!
Das fing im Februar voriges Jahr an. Da konnten wir von unserem Freund eine BMW 250 günstig bekommen. Ich also los und Führerschein gemacht. Damals hatten wir noch keine richtige Kleidung. Ihr wißt ja selber wie das ins Geld geht, bis man das Nötigste zusammen hat. Danach hat mir die Maschine laufend Ärger gemacht. Das Größte war, wie sich auf der Heimfahrt von der Arbeit die Kerze samt Sitz und Gewinde verabschiedet hat. Es hat mich viel Geld gekostet, um dies reparieren zu lassen. Hätte ich einen guten Freund, der das für mich gemacht hat, wäre da schon unsere Laufbahn als Motorradfahrer beendet gewesen. Danach sind wir ab und zu mal in einem Klub mitgefahren. Dabei stellten wir fest, daß die 250er mit zwei Mann bei Tempo 100 auf die Dauer doch nicht das Richtige ist. Denn um mit den großen Maschinen mithalten zu können, mußte ich immer auf vollen Touren fahren. Das hatte natürlich Folgen für unsere Maschine. Im Spätsommer reifte bei uns der Entschluß, uns eine große Maschine zu kaufen. Hätte mir das einer vorher gesagt, was da auf uns zukommt, hätte ich vielleicht abgewunken. Doch jetzt sind wir zu weit drin, um aussteigen zu können.
Außerdem, wer einmal auf den Fahrens gekommen ist, den läßt es auch so schnell nicht mehr los.
Inge und Bernd Krause, Quickborn