STRESS PRESS INTERNATIONAL
Nr.1 "Die Urausgabe"
Erfahrungen mit dem ADAC-Auslandsschutzbrief
Seit ca. 5 Monaten habe ich jetzt den Auslandsschutzbrief des ADAC. Ich habe nur nicht erwartet, daß ich ihn so schnell ausprobieren durfte.
Auf dem Weg zum Molentreffen in Krommenie/Holland verreckte mir wieder einmal die Kupplung meiner BMW R 60/6. Ach du großer Mist! Denkste, denn nachdem mein erster Ärger verflogen war und ich mir überlegen mußte, was zu tun ist, lotsten mich erst einmal zwei holländische Motorradfahrer durch Amsterdam. Man hab ich geschwitzt! In Krommenie ist Henk gleich los, die Adresse und Telefonnummer vom ANWB (holländisches Gegenstück zum ADAC - RED.) zu holen. Nachdem ich alles abtelefoniert hatte, rief ich beim ADAC in München an, um zu erfragen, was ich zu tun hätte. Erstaunt war ich über die unbürokratische Abwicklung des Vorgangs.
Ich erklärte dem Herrn vom ADAC, was passiert ist und bekam sofort Instruktionen. Entweder sollte ich das Motorrad auf dem nächstgelegenen Bahnhof zum Versand abgeben oder der ADAC setzt sich direkt mit dem ANWB in Verbindung, die alles weiter veranlassen. Der Chef vom Mototrradclub in Krommenie bot mir an, das Motorrad bei ihm stehenzulassen. Mit gemischten Gefühlen fuhr ich mit den Leuten vom Adler-Club-Braunschweig nach Hause. Hoffentlich kommt meine Gummikuh bald nach!
Doch siehe da, eines schönen Tages fuhr ein riesiger holländischer Autotransporter vor unserer Haustür und einsam und verlassen stand darauf mein "Bayern-Bomber". Allerdings auch verlassen von der Windschutzscheibe der Heinrich-Verkleidung. Die wurde nachts während einer Kaffepause an einer Autobahnraststätte bei Hannover aus der Halterung gerissen. Ich frage mich nur, was derjenige damit will. So schön sind die Scheiben ja nun auch nicht anzusehen. Aber vielleicht wußte da jemand, was praktisch ist!
Wieder Anruf beim ADAC in München. "Das werden wir schon mit dem ANWB abklären", war der Kommentar aus München.
Ich bin zuversichtlich.
Wolfgang Wagner, Uelzen